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Die richtige Oldtimer und Youngtimer Pflege

Oldtimer und Youngtimer sind sehr beliebt, wobei Oldtimer natürlich richtig alt sind und Youngtimer noch nicht die 30 Jahre voll haben, aber auf dem besten Weg dahin sind. Und um die Fahrzeuge gekonnt in Szene zu setzen und dafür zu sorgen, dass Sie auch etwas wert sind, müssen Sie natürlich gut gehegt und gepflegt werden.

Am besten entfernt man Schmutz immer sofort, natürlich mit den passenden Pflegeprodukten, damit er sich erst gar nicht festsetzen kann und für einen Schaden sorgt. Rost muss natürlich unbedingt vermieden werden, daher sollte man einen trockenen Standplatz für den Wagen auswählen. Und sobald sich Rost sehen lässt, muss dieser beseitigt werden, bevor er sich ausbreiten kann.
Auch das Öl muss immer überprüft werden und auf Synthetik Öl muss man verzichten. Man bekommt spezielles Oldtimer-Öl, welches gut zum Wagen ist. Wer seinen Oldtimer und Youngtimer immer gut pflegt, wird jeden kleinen Schaden sehen können und dementsprechend auch sofort handeln müssen. Denn nur so, hat man ein Fahrzeug von Wert und auch Sicherheit.
Und wer die Pflege ernst nimmt, spart auch recht viel Geld ein, denn lieber einen kleinen Schaden beheben, als einen großen Schaden ausbessern zu müssen!


Die richtige Oldtimer und Youngtimer Pflege


Das wichtigste in Kürze

Old- und Youngtimer bedürfen aufgrund ihres Alters einer besonderen Pflege

Oft hat der Lack Schaden genommen, aber auch Gummidichtungen sollten dringend überprüft werden

Ebenso sollte nach rostigen Stellen und der Beschaffenheit des Unterbodens geschaut werden

Die richtige Pflege spart Geld und Reparaturen. Außerdem wird die Lebensdauer des Fahrzeuges erhöht

Youngtimer und auch Oldtimer werden mit der Zeit immer anfälliger und pflegebedürftiger. Das Auto kommt in die Jahre und Reparaturen können teurer und teurer werden und sich häufen. Alte Autos besitzen zwar noch nicht so viel Technik, allerdings müssen sie auch Besonders und intensiv gepflegt werden. Die richtige Pflege von Oldtimern und auch Youngtimern beginnt eigentlich schon bevor das Auto dieses gewisse Alter erreicht. Je besser das Auto schon von Beginn an gepflegt und gewartet wurde, desto weniger anfällig wird es später für große Reparaturen.

Auch ältere Autos brauchen eine anständige Autopflege. Nicht nur das Waschen ist wichtig, sondern auch wie man sich um dem Lack usw kümmert. Mit einem bereits restaurierten Auto fallen einige Arbeiten leichter als andere. So hat man zum Beispiel kein Problem bei der Handwäsche oder der Politur. Aber auch wenn das Auto nicht restauriert ist, so sollten die Wäsche und Pflege kein Problem darstellen, zumindest wenn das Auto schon von Beginn an immer richtig gepflegt und gewartet wurde. Auch wenn Rostvorsorge betrieben wurde, beziehungsweise der Lack geschützt mit Versiegelungen gepflegt wurde, wird man tendenziell weniger Problemstellen finden. Es ist ganz wichtig, die Autos auf Dichte zu überprüfen, sodass eine Wäsche, aber auch Witterungseinflüsse dem Auto nicht viel anhaben können. Spröde oder schon sehr alte Dichtungen sollten schnellstmöglich erneuert werden. Mit der Zeit können sich auch schlechte Gerüche gebildet haben. Diese gilt es zu lokalisieren und zu neutralisieren. Ältere Autos sind oftmals pflegeintensiver als neuere Modelle.

Bei der Autowäsche sollte man auch mit dem Zwei-Eimer-System vorgehen und vor allem sehr auf den Lack aufpassen und ihn schonen. Starke oder aggressive Reiniger sollten vermieden werden, damit der Lack nicht angegriffen wird. Am besten benutzt man eher sanfte Reiniger oder solche, die extra für die Oldtimer und auch Youngtimer gedacht sind. Wobei dies bei Oldtimern wichtiger ist und diese noch ein gutes Stück älter sind. Ist das Fahrzeug nicht ganz dicht, so sollte auf eine Wäsche mit dem Hochdruckreiniger verzichtet werden.

Rost ist bei alten Autos ein großes Problem. Vor allem bei Autos, bei denen es noch keine komplette Rostvorsorge, wie zum Beispiel eine feuerverzinnte Karosse gab. Oder bei Autos, die schlichtweg aus Stahl, besser gesagt aus Stoffen mit Eisen gefertigt wurden, das rostet. Klar, der Lack bietet auch eine Art Schutz, allerdings nur sehr begrenzt und wenn der Lack von innen anfängt zu blühen, hilft die Lackierung auch nicht mehr weiter. Rost entsteht meistens da, wo der Lack geschädigt ist oder es eine undichte Stelle gibt. Dazu gehört auch, wenn Wasser über einen Zeitraum steht, wo sich dann Feuchtigkeit bildet und der Rost ohne Probleme fortschreiten kann. Aber auch Streusalz verhilft dem Rost in Verbindung mit nass-feuchtem Wetter im Winter. Dichtungen sind sehr wichtig, um Rost vorzubeugen. Der Rost sollte schnellstmöglich entfernt werden und zwar nicht nur direkt um den Rost herum, sondern auch großflächig, da es sonst sein kann, dass er sich wieder an der gleichen Stelle bildet. Wenn der Rost erfolgreich entfernt wurde, sollte die Karosserie natürlich auch geschützt werden, um Rost vorzubeugen.

Ist der Lack des Fahrzeuges nicht mehr ganz so schön, also matt, ausgeblichen oder hat Kratzer, so kann er natürlich auch aufbereitet werden. Es ist allerdings Vorsicht geboten. Bevor der Lack poliert wird, sollte zuerst überprüft werden, ob der Lack noch dick genug ist. Ist dies nicht der Fall, so sollte das Fahrzeug nachlackiert werden. Ansonsten ist es die gleiche Vorgehensweise wie bei einer normalen Politur. Matte und stumpfe Lacke werden so wieder in neuem Glanz erstrahlen. Dies trägt zur Gesamtoptik des Fahrzeuges bei und hilft auch bei dessen Werterhalt, sofern es sich um einen Oldtimer mit einer Wertsteigerung handelt. Nachdem der Lack aufbereitet wurde, sollte eine Versiegelung aufgetragen werden, die den Lack schützt und noch mehr Glanz aus dem alten Lack rausholt.

Der Unterboden eines Fahrzeuges wird mit der Zeit sehr stark beansprucht. Dreck von der Straße und auch das Streusalz vom Winter schädigen den Unterboden. Mit der Zeit kann sich natürlich auch Rost bilden. Am besten ist es, wenn man den Unterboden versiegelt. Dafür gibt es spezielle Versiegelungen, die vor Umwelteinflüssen und Schmutz der Straße schützen. Außerdem sollte eine regelmäßige Unterbodenwäsche gemacht werden, vor allem während und nach dem Winter, damit das Streusalz nicht zu lange am Unterboden haften bleibt, sondern abgespült wird. Dies ist wichtig und trägt zur Vorsorge gegen Rost am Unterboden des Fahrzeuges bei und sollte deshalb unter keinen Umständen vernachlässigt, oder sogar ganz ausgelassen werden.

Im Innenraum können sich mit der Zeit schlechte Gerüche gebildet haben, aber auch Flecken und sonstige Verschmutzungen sind keine Seltenheit. Nach der Reinigung der Innenraumteile (dazu gehören das Armaturenbrett, die Mittelkonsole, die Sitze Türverkleidungen, etc.) sollten ausgeblichene oder abgenutzte Teile entweder ausgetauscht oder aufgefrischt werden. Klar ist, wenn der Innenraum einmal richtig gereinigt wurde, beim Kauf oder in regelmäßigen Abständen, so wird der Innenraum länger frisch bleiben, beziehungsweise länger frisch aussehen. Bei schlechten Gerüchen sollte das Auto gut gelüftet werden und unbedingt evtl entstandener schlechter Geruch lokalisiert werden. Polster können leicht gesäubert und Flecken entfernt werden. Dies geschieht mit einem Stoffreiniger. Hat das Leder Risse, so kann es ebenfalls aufgefrischt werden. Armarturen und Plastikteile lassen sich auch leicht auffrischen, aber auch Chromteile und andere Applikationen sind leicht wieder aufzubereiten. Sollten sie aber zu stark beschädigt sein, ist ein Wechsel nötig.

Der Motorraum bekommt einiges an Staub und Schmutz ab. Dieser kann aber mit einer Motorwäsche entfernt werden. Bei einer richtigen Motorwäsche werden auch andere Rückstände wie Öl und sonstiges gut entfernt, allerdings können bei einer falschen Anwendung des Hochdruckschlauches wiederum neue Schäden entstehen. Als Alternative bietet sich eine Trockenreinigung an, bei der man „oberflächlich“ alles sauber macht, aber auch eine professionelle Trockeneis-Reinigung kann dem Motorraum zu neuem Glanz verhelfen. Allerdings sollte bei einer Reinigung des Motorraums immer besonders vorsichtig gereinigt werden und man sollte sich genügend Zeit lassen. Die Motorhaube, genauso wie die Dämmung auf der Motorhaube gehören natürlich auch dazu. Diese Teile sollten auch hin und wieder gereinigt werden. Die Dämmung mit einem Stoffreiniger und das Metall, am besten mit einem Trockenreiniger, sodass man kein Wasser im Motorraum verwendet, besser gesagt dies dann nicht alles auf den Motor fließt.

Chromteile verlieren mit der Zeit an Glanz, deshalb benötigen auch sie eine richtige Pflege. Auch Wasserflecken sind keine Seltenheit, genauso wie Flugrost, welchen man problemlos mit einer Anleitung zum Auto Flugrost entfernen los werden kann. Mit einer Metallpolitur können auch Chromteile gereinigt und aufbereitet werden. Bei Chromteilen kommt so auch wieder ein guter Glanz raus und auch Kratzer werden entfernt. Der Arbeitsaufwand ist relativ gering, aber dafür kommt ein gutes Ergebnis raus. Bei Chromstoßstangen kann diese Methode auch angewendet werden, falls das Chrom nicht zu stark beschädigt ist. Ansonsten können die Teile auch ersetzt werden oder man lässt diese neu beschichten. Natürlich müssen auch die Alufelgen oder Chromfelgen richtig und regelmäßig gereinigt und vom Bremsstaub befreit werden, dies geht natürlich mit einem pH-neutralen schonenden Felgenreiniger am besten und effektivsten.

Kunststoffe werden mit der Zeit matt und verlieren an Farbe. Durch Umweltreinflüsse bleicht die Farbe aus. Diese lassen sich natürlich auch aufbereiten und wieder zu neuem Glanz verhelfen. Dazu werden diese gründlich gereinigt und mit einer Auto Kunststoffpflege behandelt. Diese Methode ist sowohl für den Innenbereich, als auch für den Außenbereich geeignet. Auch die Gummis müssen gepflegt bei älteren Fahrzeugen gepflegt werden. Spröde oder gar schon kaputte Gummis sollten ausgetauscht werden, sodass keine Feuchtigkeit, besser gesagt kein Wasser in den Innenraum gelangt. Dadurch kann man sich im Nachhinein eine Menge Ärger und Arbeitsaufwand sparen.

Die richtige Wartung eines alten Fahrzeugs, besser gesagt eines Oldtimers und eines Youngtimers, ist sehr wichtig. Diese kann einen vor größeren Reparaturen bewahren und die Lebenszeit des Autos und vor allem des Motors deutlich erhöhen. Ein regelmäßiger Ölwechsel, sowie der Austausch anderer Verschleißteile ist sehr wichtig. Auch die Wahl des Öls kann einige Faktoren beeinflussen. Am besten geeignet sind Öle, die speziell für Oldtimer entwickelt wurden. Bremsen und andere sicherheitsrelevante Teile dürfen hierbei auch nicht vernachlässigt werden. Am besten prüft man diese in regelmäßigen Abständen, sodass hierdurch keine Gefahr entstehen kann.

Alte Autos, vor allem Oldtimer sind sehr schön und finden viele Freunde und Anhänger in der Autoszene. Es ist schön, auch solche Autos auf den Straßen zu sehen und nicht immer nur die modernen Autos. Wenn jemand beschließt, sich einen Oldtimer oder auch Youngtimer zu kaufen, sollte er sich bewusst sein, dass man jede Menge Spaß haben kann. Allerdings ist die Autopflege und gute Instandhaltung wichtig. Vieles kann aber auch selber erledigt werden, da noch nicht viel Technik vorhanden ist. So kann man sich mit dem Thema Auto näher beschäftigen, falls es einen interessiert.


Kommentare

Christian Zander 16. September 2017 um 11:49

Hi
Ich verfolge deinen Kanal seit einiger Zeit und bin sehr begeistert! Weiter so! Ich habe eine Frage und erhoffe mir von dir einen Tipp dazu. Nach fast einem Jahr Auto Suche habe ich endlich meinen Traumwagen gefunden einen BMW F34 328i. Bin schwer begeistert und haben ihn seit 3 Wochen. Leider ist mir jemand hinten links reingefahren und das Fahrzeug seht bei der BMW zum Reparieren. Aber jetzt zu meiner Frage: es wird die linke Seite neu lackiert mit Heckklappe und Stosstange hinten. Wenn ich das Fahrzeug wiederbekommen soll ich gleich vor dem Winzer das Fahrzeug mit einer Versiegelung behandeln (Nanotechnologie) oder nur polieren lassen? Evt hast du zeit mir da einen Tipp zu geben!
Vielen Dank

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83metoo 19. September 2017 um 10:19

Moin Chris, ich verfolge eine simple „Regel“, ein Auto wird dann poliert, wenn es Kratzer hat, sonst nicht.
Schau dir auch mein aktualisiertes Detailing Flow Chart dazu an: http://www.83metoo.de/autopflege-blog/detailing-flow-chart-vorgehensweise-fuer-die-gesamte-autoaufbereitung

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Daniel 9. Dezember 2017 um 08:11

Hey, ich wollte Fragen wie man ein Auto [DRAUSSEN] in meinem Falle im Garten überwintern kann ? Das es bis März April sehr gut geschützt ist .

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83metoo 11. Dezember 2017 um 10:45

Dazu würde ich mir die Abdeckung von Softgarage holen: https://www.youtube.com/watch?v=u9STST8Bp6M

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Martin Mayer 16. April 2018 um 05:20

Hallo,
ich hab mir einen 1998 Z3 gekauft, das Vetdevk ist noch immer Zop! Wie kann ich es weiter pflegen (welches Waschmittel, welche Impregnierung?)?

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Martin Mayer 16. April 2018 um 05:51

Sorry, war wohl zu schnell – hab Dein Video gerade gefunden!
Danke

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