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Autopolitur Vergleich & Test


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Menzerna - FG 400 - Schleifpolitur - 250ml - 1
ModellMenzerna Heavy Cut 400Menzerna Medium Cut 2500Menzerna Super Finish 3500
Bewertung
Details

Cut: 8/10 - Gloss: 8/10

Durch diese Politur wird der Heavy und Medium Cut in einem Schritt durchgeführt

Cut: 5/10 - Gloss: 7/10

Zum Entfernen von Waschkratzern, Hologrammen etc.

Kratzerentfernung im Grad 2000 mit Fell-Pad , 2500er mit hartem Polierpad

Cut: 3/10 - Gloss: 10/10

Feinste Abrasive zur Entfernung von Grauschleiern und Hologrammen

Brillanter Tiefenglanz

Silikonfrei

Preis

11,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

11,25 €

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12,40 €

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Das wichtigste in Kürze

die Lackoberfläche erhält durch eine Politur wieder ihren alten Glanz

es wird zwischen wachsbasierter und reiner Politur unterschieden

die reinen Polituren gibt es in verschiedenen Varianten und werden je nach Tiefe der Lackkratzer angewendet

eine Lackpolitur kann sowohl von Hand als auch mit einer professionellen Poliermaschine durchgeführt werden

AutopoliturAutopolituren sind das richtige Mittel, wenn es darum geht, dem Fahrzeug wieder zu altem Glanz zu verhelfen und die Optik des Lackes zu erhalten. Nicht nur der technische Zustand des Fahrzeugs entscheidet über Wert und Zuverlässigkeit, sondern auch die Pflege des Lackes trägt einen großen Anteil zur Werterhaltung und Langlebigkeit bei. Wer sein Auto liebt, wird dafür sorgen wollen, dass das Blechkleid Glanz und Pflege erhält.
Der Begriff „Lackpolitur“ taucht an vielen Stellen der Fahrzeugpflege, insbesondere in vielen Werbetexten auf. Doch was genau ist mit diesem Begriff gemeint?
Man darf zunächst allgemein festhalten, dass durch Politur eine Oberfläche durch Reibung bzw. äußere Behandlung ihren ursprünglichen Glanzzustand wiedererhält. Demzufolge muss es mechanische Einwirkungen geben, die dem Autolack mit der Zeit zusetzen und dafür sorgen, dass der Glanzgrad sinkt. Solche Einwirkungen entstehen im normalen Alltagsbetrieb durch Umwelteinflüsse von Bäumen oder Tieren, bestimmten Jahreszeiten wie Winter, falschen Pflegemaßnahmen oder unsachgemäßem Umgang mit dem Lack. Letztlich können auf dem Lack Kratzer und andere Verschleißerscheinungen entstehen, die dafür sorgen, dass das Fahrzeug alt und ungepflegt wirkt.
Bei Einsatz von geeigneten Polituren und Werkzeugen, lässt sich so das Erscheinungsbild des Fahrzeugs wieder herrichten.

Unterschiede zwischen Lackpolituren

PolierenLackpolituren sind von ihrer Konsistenz milchig bis pastös und zeichnen sich durch verschiedene synthetische Inhaltsstoffe aus. Grundsätzlich wird zwischen zwei Sorten Lackpolitur unterschieden.

1. Wachsbasierte Politur
2. Reine Politur
Die wachsbasierte Lackpolitur eignet sich für Autopfleger, die ein einfaches und schnelles Ergebnis erreichen wollen. Die Polituren enthalten kleine Schleifkörner, welche den Lack glätten und gleichzeitig konservierende Stoffe, um den Lack zu schützen und Glanz zu erzeugen. Meist sind noch Zusatzstoffe enthalten, die leichte Vertiefungen im Lack auffüllen und Kratzer minimieren sollen. Diese Mischpolituren zeichnen sich allerdings trotz gutem Glanzgrad im Vergleich zu professionellen Produkten nur durch eine vergleichsweise geringe Schleifwirkung aus, d.h. sie entfernen nur oberflächliche Kratzer und leichte Swirls. Auf der anderen Seite eignen sie sich durch ihre sichere Handhabung hervorragend für Hobby-Aufbereiter oder eine Politur für zwischendurch.

Reine Lackpolituren werden meist im professionellen Fahrzeugpflegebereich eingesetzt und enthalten keine konservierenden Stoffe. Grundsätzlich werden solche Polituren in drei Stärken eingeteilt.

1. Hochglanzpolitur (Anti-Hologramm / Finish Politur)
2. Feinschleifpaste (medium cut)
3. Schleifpaste (heavy cut)
Je nach Zustand des Lackes, sprich Anzahl und Grad/ Tiefe der Kratzer aber auch der Härte der jeweiligen Lackierung, bedarf es unterschiedlichen darauf abgestimmten Produkten. Für alte, verwitterte und stumpfe, aber auch stark beanspruchte Lacke sollte als ersten Schritt eine Schleifpolitur angewendet werden. Diese zeichnet sich durch hohen Abrieb des Lackes aus, und entfernt zunächst tiefe Kratzer und Lackdefekte verschiedenster Art, so z.B. Anätzungen durch Vogelkot, Grauschleier und bis zu einem gewissen Grad auch Schrammen. Der Abrieb von Polituren geschieht immer auf dem Klarlack, d.h. die zu entfernende Kratzer dürfen nur innerhalb der Klarlackoberfläche auftreten, dazu aber im weiteren Verlauf mehr.
Nachdem der Lack durch die Schleifpolitur vorbehandelt wurde, oder aber bedingt durch den Lackzustand der Einsatz einer Schleifpolitur nicht notwendig ist, wird im zweiten Schritt eine Politur mittlerer Stärke bzw. eine Feinschleifpaste angewendet. Diese wird verwendet, um Kratzer wie Swirls und Hologramme, aber auch Staubeinschüsse und Schleifriefen aus dem Lack zu entfernen. Der letzte Schritt besteht aus der Anwendung von Hochglanzpolitur, um den bestmöglichen Glanz aus dem Lack herauszuholen und letzte Mikrokratzer zu entfernen.
Es ist allgemein festzuhalten, dass die Härte und Anzahl der Schleifpartikel in den Polituren mit der Stärke abnimmt, wobei die Hochglanzpolitur so gut wie keine Schleifmittel enthält.

Welche Möglichkeiten des Polierens gibt es?

A1 Speed Polish, 500 ml - 2Die Lackpolitur lässt sich auf zwei verschiedene Arten durchführen. Zum Einen durch die klassische Handpolitur und zum Anderen durch die Politur mit einer Maschine. Gerade für Anfänger ist die Politur von Hand eine Möglichkeit, um bereits sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Der entscheidende Vorteil bei der Handpolitur ist die Tatsache, dass der Anwender durch ggf. fehlerhafte Anwendung nahezu keine Beschädigungen auf dem Lack erzeugen kann. Auch das Polieren von Kanten oder Rundungen lässt sich durch die Handpolitur einfach bewerkstelligen. Andererseits ist die Handpolitur sehr mühsam und Kratzer lassen sich nur mit einigem Zeitaufwand und mehreren Durchgängen entfernen. Für Anwender, die das Polieren von Hand trotzdem bevorzugen, gibt es im Handel geeignete Handpolierschwämme mit verschiedenen Stärken.
Die professionellere, schnellere und effektivere Methode ist uneingeschränkt die Maschinenpolitur. Bei sachgemäßer Anwendung lassen sich durch die rotierende und ggf. exzentrische Bewegung der Poliermaschine Kratzer und Lackdefekte schneller und gleichmäßiger entfernen als mit Politur von Hand. Letztendlich sind die meisten Polituren für den Maschineneinsatz ausgelegt und entfalten so ihre Fähigkeiten.

Hinweise zur Anwendung der Politur

PoliermaschineUm Beschädigungen des Lacks während des Polierprozesses zu vermeiden, sind im Folgenden einige wichtige Hinweise zu beachten. Grundsätzlich ist eine sorgfältige Begutachtung des Fahrzeugs zu empfehlen, in der zunächst eine ‚Bestandsaufnahme‘ aller Lackdefekte durchgeführt wird. Jeder Polierprozess trägt einen gewissen Teil der Klarlackoberfläche ab. Auch wenn der Abrieb im µ- Bereich stattfindet, so sollte man sich dennoch die Frage stellen, wieviel Aufwand betrieben werden soll, um den Lack auf Hochglanz zu bringen. Bei einem Neuwagen bzw. neuwertigen Lack mit wenigen Kratzern ist eine Politur mit Hochglanzpolitur sicherlich ausreichend. Wo hingegen bei einem älteren Fahrzeug je nach Lackzustand entschieden werden sollte, ob eine Schleifpolitur oder nur eine Feinschleifpolitur benötigt wird.
Im Zweifel ist es ratsam, erst einmal mit einer schwachen Politur das Fahrzeug zu bearbeiten und ggf. Schritt für Schritt mit der Feinschleif- oder Schleifpolitur fortzufahren.
Unabhängig davon, ob eine Handpolitur oder Maschinenpolitur durchgeführt wird, sollte die Politur nur in Maßen auf das Auftragepad aufgetragen und ausreichend lange einpoliert werden, denn die Schleifkörner müssen sich erst einschleifen, um ihre Wirkung zu entfalten. Bei Maschineneinsatz sollte die Drehzahl während des Einpolierens niedrig gehalten und erst nach einigen Sekunden erhöht werden. Äußerste Vorsicht ist auch insbesondere bei Kanten bzw. ungeraden Bereichen geboten. Hier gilt es, möglichst wenig Druck auszuüben und nicht zu lange an einer Stelle zu polieren. Die Polituren in Verbindung mit der Maschine sind stark genug, um den Lack an diesen Stellen durchpolieren zu können.
Generell ist beim Polieren auch darauf zu achten, dass der Lack nicht zu heiß wird und nicht in der prallen Sonne gearbeitet wird.

Jeder Fahrzeugbesitzer, der sich für eine Aufbereitung seines Lackes entschließt, kann sich unter Beachtung einiger Hinweise durchaus selbst an diese Arbeit herantrauen. Anfänger haben die Möglichkeit, erste Poliererfahrungen mit sogenannten wachsbasierten Polituren zu sammeln, sind diese doch schnell und vergleichsweise einfach zu verarbeiten. Für Autopflege Enthusiasten und fortgeschrittene Anwender empfiehlt sich dennoch der Einsatz einer Maschine, denn die meisten Polituren erzielen dadurch doch sichtbar bessere Ergebnisse.

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Kommentare

Markus Schulz 6. Juli 2018 um 08:20

Hi,

vielen Dank für die zahlreichen, guten Beiträge.
Ich möchte meinen Fiesta ST in Performance Blau, wenn ich Ihn Anfang August bekomme
mit dem Excenter T2000 von LE, deren orangen Pads(mittel) und dem Menzerna 3800 Plus
auf Hochglanz polieren und dann mit 476s versiegel.
Kann man mit dieser Kombi noch viel Glanz aus dem Neuwagenlack rausholen?

Grüße,

Markus

Antworten

83metoo 6. Juli 2018 um 18:10

Moin Markus, wieso willst du einen Neuwagenlack denn polieren? Hat er Kratzer?
http://www.83metoo.de/autopflege-blog/detailing-flow-chart-vorgehensweise-fuer-die-gesamte-autoaufbereitung

Antworten

Benni 7. Juli 2018 um 10:36

Hii Oli,
was bedeutet Cut oben bei den Produkten? Ist eine hohe Cut Zahl besser oder schlechter?

MfG, Benni

Antworten

83metoo 8. Juli 2018 um 09:57

Cut heißt soviel wie, wie stark die Politur ist und Kratzer entfernt. Je nach Kratzerbild ist das wichtig.

Antworten

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