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Motoröl Vergleich & Test


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Testergebnis

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Das wichtigste in Kürze

Das Motoröl dient primär als Schmiermittel des Motors, sodass Verschleiß minimiert wird

Motoröle sind aufgrund ihrer Zusammensetzung gleichermaßen für Sommer- und Wintereinsätze ausgelegt

Die richtige Motorölsorte kann mit sogenannten Ölwegweisern online in Erfahrung gebracht werden

Ein Ölwechsel kann selber zu Hause durchgeführt werden und dauert nicht länger als 30-60 Minuten

Wer gut schmiert – der gut fährt. Diese alte Volksweisheit hat auch heute nichts von ihrer Bedeutung verloren und beschreibt recht deutlich, dass Motoröl einen wichtigen Betriebsstoff in einem Verbrennungsmotor darstellt. Im Fahrbetrieb entstehen im Inneren des Motors hohe thermische Belastungen. Das Motoröl gewährleistet die nötige Schmierung für einen im wahrsten Sinne des Wortes reibungslosen Betrieb und somit ist dieses Thema natürlich auch eine Art der Autopflege, damit der Wagen, hier speziell der Motor, lange sauber laufen. Neben der Schmierung des Motors, muss Motoröl aber auch noch andere wichtige Aufgaben erfüllen, dazu aber unten mehr.

Wichtigkeit und Aufgaben des Motoröls

Wie bereits angesprochen dient das Motoröl primär als Schmiermittel des Motors und sorgt so dafür, dass der bei beweglichen Teilen entstehende Verschleiß minimal gehalten wird. Ohne Motoröl würde der Motor oder Turbolader in kürzester Zeit großen Schaden erleiden. Neben dem Verschleißschutz sorgt die Schmierung aber auch für einen leichteren Lauf aller beweglichen Teile und somit für eine gute Leistungsausbeute. Zusätzlich bildet das Motoröl einen dünnen Ölfilm zwischen Kolben und Zylinderwänden und hält durch diese Abdichtung die Verbrennungsgase zurück. Da es im Inneren des Motors zu hohen Temperaturen kommt, nimmt das Öl außerdem einen Teil der Wärme auf und gibt es über die Ölwanne und den Ölkühler an die Außenluft ab.

Es muss also dafür sorgen, dass die Temperatur nie gefährlich hoch wird. Die optimale Betriebstemperatur des Öls liegt ca. bei 90-120 ° C. Eine weitere Aufgabe besteht darin, auftretende Korrosion an Lagern und anderen empfindlichen Bauteilen durch Vermischung von Kondenswasser mit Öl zu verhindern, außerdem müssen durch den Betrieb auftretende Dreck und Rußpartikel in Schwebe gehalten und schließlich vom Ölfilter aufgenommen werden. Dies erklärt auch die Tatsache, warum frisch eingefülltes Motoröl nach kurzer Zeit schwarz wird.
Man kann erkennen, dass die Anforderungen an ein Motoröl nicht zu unterschätzen sind. Neben den zu erfüllenden Eigenschaften, muss das Öl einerseits beim Kaltstart binnen Sekunden möglichst alle Bauteile im Motor erreichen, um Trocken- oder Mischreibung zu verhindern. Andererseits darf das Öl auch nicht zu dünnflüssig sein, denn dies würde die Tragfähigkeit des Ölfilms heruntersetzen, und so wieder mehr Reibung erzeugen. Um diesen Kompromiss zu schließen, werden dem Motoröl verschiedene Additive und Grundöle hinzugefügt und man spricht daher von Mehrbereichsölen. Daraus folgt, dass die Motoröle für Winter- und Sommereinsätze gleichermaßen ausgelegt sind.

Das richtige Motoröl finden

Um in der Flut von vielen verschiedenen Motorölen das richtige für sein Fahrzeugmodell zu finden, gibt es vom Hersteller festgelegte Freigaben, die einem dabei helfen. Bei einigen Werkstätten kann man sich auch das Motoröl für die Inspektionen selber zu seiner Werkstatt des Vertrauens mitbringen, vorausgesetzt die Werkstatt akzeptiert dies. Der Kunde spart somit viel Geld, denn viele Werkstätten schlagen einen hohen Gewinnaufschlag auf das Motoröl auf.

Zunächst ist es erforderlich, die Öl-Freigabe des Herstellers zu kennen. Wenn ein Öl freigegeben wurde, garantiert der Autohersteller, dass mit dieser Ölsorte der Motor getestet wurde und eingesetzt werden darf. Beispielsweise eine in vielen Fahrzeugen häufig eingesetzte Freigabe ist die VW-Norm VW 507.00. Die jeweilige Freigabe befindet sich immer in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs, ist aber auch über die im Fahrzeugschein befindliche Schlüsselnummer im Internet oder in der Werkstatt herauszubekommen. Zusätzlich bieten fast alle Hersteller von Motorölen sogenannte Ölwegweiser auf ihrer Website an, mit deren Hilfe schnell die richtige Ölsorte gefunden ist.
Wenn die richtige Freigabe ermittelt wurde, lassen sich prinzipiell alle Motoröle, die diese Freigabe erfüllen auch verwenden.

Neben der Öl-Freigabe gibt es noch die Viskositätsklassifikation, die eine Maßzahl für die Zähflüssigkeit bzw. die innere Reibung einer Flüssigkeit darstellt. Interessant für den Anwender sind normalerweise zwei Kennzahlen wie z.B. SAE 10W-40. Die Zahl vor dem „W“ sagt etwas über die Fließeigenschaften des Öls im Winter bzw. bei Kälte aus. Je niedriger die Zahl ist, desto besser kann das Motoröl bei Kälte fließen und beim Kaltstart schneller die zu schmierenden Bauteile im Motor erreichen. Die Zahl nach dem „W“ gibt die Viskosität bei 100° C an. Die Kennzeichnung wird international von der Society of Automotive Engineers (SAE) standardisiert. Grundsätzlich können aber alle Motoröle, die dieselbe Freigabe aufweisen auch untereinander gemischt werden.
Da die meisten Motoren heutzutage für den Long-Life Betrieb ausgelegt sind, existieren dazu auf dem Ölgebinde oder auf dem Datenblatt ebenfalls Informationen. Je nach Freigabe, sind manche Öle z.B. solche mit der bereits erwähnten VW 507.00 Norm und der SAE Klasse 5W-30 automatisch Long-Life fähig. Long-Life Öle haben den Vorteil, dass sie je nach Fahrweise erst alle 30.000 bis sogar 50.000 km gewechselt werden müssen.

Jedoch nehmen zahlreiche Fahrzeugliebhaber mittlerweile doch eher ein Kurzintervall-Öl anstelle des Longlife Öls, einfach um dem Motor ein qualitativ besseres und hochwertigeres Öl zu geben. Hierbei ist der Wechselintervall des Öls deutlich kürzer, so dass der Motor schneller auch neues Öl bekommt und wieder sicher unterwegs ist. Der Kurzintervall liegt hier bei ca. 10.000 KM oder aber der erneute Ölwechsel bei einem Jahr, je nachdem welches Ereignis zu erst eintritt.

Den Ölwechsel richtig durchführen

Die richtige Vorgehensweise um den Ölwechsel am Auto selbst zu machen sieht wie folgt aus:

  • 1. Als erstes öffnen wir die Motorhaube des Autos und lösen den Ölfilter und den Öldeckel leicht, so kann das Öl sauber abgelassen werden
  • 2. Im nächsten Schritt wird der Wagen mit dem Wagenheber an einer Seite angehoben und mit einem Unterstellbock abgesichert, falls der Wagenheber versagen sollte
  • 3. Hiernach positionieren wir den Ölwechsel Kanister, dieser dient zum Auffangen des alten Öls, unterhalb der Ölwanne des Autos
  • 4. Nun können wir die Ölablassschraube herausschrauben und das Öl ablaufen lassen. Nach einigen Minuten senken wir den Wagenheber so weit wie möglich herab, so kann das gesamte Öl sauber aus der Ölwanne abfließen und im Ölwechsel Kanister aufgefangen werden.
  • 5. Nun lösen und tauschen wir den alten Ölfilter gegen einen neuen und drehen diesen, je nach Fahrzeug, mit ca. 10 Nm, also Handfest, an.
  • 6. Danach reinigen wir den unteren Bereich der Ölwanne und schrauben eine neue Ölablassschraube in die Ölwanne, hierbei ist es wichtig, dass dies eine neue Schraube inkl. Neuem Dichtring ist.
  • 7. Nun können wir das neue Öl auffüllen. Hierbei gehen wir so vor, dass bei einer Füllmenge von 4,7 Liter Öl (VW Golf VI GTI Motor) erst 4 Liter Öl einfüllen. Danach starten wir den Motor und lassen ihn für ca. 30 Sek. laufen. Danach füllen wir die restlichen 700ml Öl in den Motor ein.
  • 8. Sofern vorhanden resetten wir nun noch den Boardcomputer und tragen dort ein, dass der Ölwechsel gemacht wurde, somit erscheint keine Meldung mehr, dass der Wagen einen Ölwechsel benötigt.

Fertig, das war der gesamte saubere Ablauf für einen Ölwechsel den jeder selber machen kann. Hierbei spart man ordentliches Geld und braucht für diesen ca. 30-60 Minuten.

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