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Fusso Coat alt vs Fusso Coat neu | Richtig auftragen und Wolken verhindern?

Ein Kollege hat mir die Motorhaube von seinem Golf 7 geschenkt, und die ist perfekt für einen Test: altes gegen neues Soft99 Fusso Coat 12M Wax. Nach meinem letzten Video haben mir einige geschrieben, ich hätte zu viel aufgetragen. Deshalb probiere ich heute bewusst aus, was mit deutlich weniger und was mit richtig viel Wachs passiert.

Wie habe ich vorbereitet? Die Haube habe ich mit Shampoo und einer minimalen Politur gereinigt und danach mit IPA abgewischt, zum Beispiel aus einem Kwazar Mercury Super Pro 0,5L oder Kwazar Mercury Super Pro 1 L. Danach perlt absolut nichts mehr. Dann die Haube in vier Felder geteilt: neue Variante dünn und dick, alte Variante dünn und dick.

Wie trage ich wenig auf? Das Pad nur ganz leicht in die Dose tupfen. Das Problem: Dann ist das Pad nicht komplett benetzt, und schon beim Auftragen entstehen Spuren. Nach 10 bis 15 Minuten Ablüftzeit laut Anleitung nehme ich die Überschüsse mit Alclear Poliertücher ab.

Was ist das Ergebnis? Auch bei dünnem Auftrag gibt es Schlieren, zwar weniger, aber sie sind da. Bei viel zu dickem Auftrag sind es nicht unbedingt mehr. Das Neue ließ sich etwas leichter abnehmen. Meine Vermutung, die ich seit Jahren habe: Ob Fusso Wolken macht, hängt stark mit dem Lack zusammen. Bei zwei gleichen schwarzen Golf 6 gab es auf einem Wolken und auf dem anderen nicht.

Und das Abperlen? Absolut der Knaller, egal ob dünn oder dick. Die alte Variante war für meinen Geschmack einen kleinen Tick besser, das sieht man aber nur im direkten Vergleich.

Mein Fazit? Dass ich generell eher zu viel auftrage, nehme ich auf meine Kappe. Trotzdem finde ich ein Produkt nicht anwenderfreundlich, wenn schon etwas zu viel Probleme macht. Ansonsten ist es super, neun Monate Standzeit halte ich für möglich, und eine Dose reicht ewig.

Mehr dazu: Soft99 Fusso Coat hell oder dunkel und Welches Wachs oder welche Versiegelung.

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